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3. Histogram Backprojection

Der Histogram Backprojection Algorithmus dient zur Detektion von bekannten Objekten. Es wird zunächst ein Histogramm HR aus dem Verhältnis der Farbhistogramme des gesuchten Objekts HM und des Bildes HI errechnet:

\begin{displaymath}\forall i \in [0,n_1]\;\forall j \in [0,n_2]\;\forall k \in [...
...,j,k) = \min\left(\,\frac{H_M(i,j,k)}{H_I(i,j,k)},\,1\,\right)
\end{displaymath}

Schließlich findet eine Rückprojektion des Histogramms HR(i,j,k)auf das Bild statt, in dem nach dem Objekt gesucht werden soll. Durch diesen Ansatz werden alle Farben im Bild, die nicht im gesuchten Objekt vorkommen, unterdrückt. Im Ergebnisbild sind nur noch die Objektfarben vorhanden.

Ausführliche eigene Tests ergaben für den Histogram Backprojection Algorithmus ähnlich gute Ergebnisse wie für den Histogram Intersection Algorithmus. Objekte wurden schnell und mit hoher Trefferwahrscheinlichkeit detektiert. Bei Änderungen von Bildparametern und Verdeckungen weist er die gleichen Vorteile auf, wie der Histogram Intersection Algorithmus, besitzt aber auch die gleichen Nachteile bei einer Änderung der Beleuchtungsverhältnisse (siehe Tabelle 3.2).

Eine mögliche Lösung ist auch hier die Vorverarbeitung der Bilder mit einem Farbkonstanzalgorithmus, was allerdings, wie weiter unten beschrieben, auch nicht immer zufriedenstellende Ergebnisse garantiert.


Walter Hafner
1999-01-25