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Als letzte, prototypisch untersuchte Art multidimensionaler Testbilder
zeigt Abbildung 5.13 typische, von einem Heimann HI-SCAN
6040 A Durchleuchtungsgerät erzeugte Bilder. Das Bild in Abbildung
5.13a zeigt den niederenergetischen Kanal
(
),
Abbildung 5.13b den hochenergetischen (
).
Farbtafel 17 auf Seite
zeigt das
Ergebnis eines EM Durchlaufs mit 40 Iterationen, startend mit
Zufallszahlen für die Klassifikatorparameter. Das Ergebnis der
Segmentierung zeigt alle relevanten Regionen. Eine genauere Untersuchung
der Eingabedaten offenbart allerdings, daß beide Kanäle extrem
korreliert sind. Die Korrelationskoeffizienten lagen in allen
analysierten Bilder über 0.96. Das bedeutet, daß bei einer
Karhunen-Loeve Transformation beider Kanäle fast die gesamte
Information im ersten Kanal zu finden ist.
Eine Farbklassifikation von Bildern der Heimann-Anlage degeneriert also zu einer Grauwert-Segmentierung der Bilder. Es ist zwar möglich, auch in diesem Fall gute Segmentierungsergebnisse zu erhalten (s. Tafel 17), andere Algorithmen liefern hier aber bei geringerem Rechenaufwand ähnlich gute Ergebnisse. Eine Farbklassifikation ist im Fall zweidimensionaler, stark korrelierter Bilder also nur bedingt sinnvoll.